

Bitumenemulsionen eignen sich gemäß Forschungsarbeiten nach Dr. Hugo M. Schiechtl (60er Jahre) hervorragend und in einzigartiger Weise für die (Wieder)begrünung von unwegsamen, erosionsgefährdeten Gebieten, wie Schipisten, Straßendämme, Sprungschanzen, Böschungen und dergleichen. Man bezeichnet dieses Verfahren als "Bitumen-Strohdecksaat" zur Begrünung humusloser Rohböden an klimatischen Extremstandorten.
Verarbeitung:
Nach dem Ausbringen von langhalmigem Stroh und der Saatguteinstreu wird eine 30%ige VIALIT VIAFLOR, eine Spezial-Bitumenemulsion, in einer Dosiermenge von ca. 700 g/m² aufgesprüht. Die starke Klebewirkung bietet sofortigen mechanischen Schutz der erodierten Böden vor weiterer Abtragung. Die Mulchschicht führt zu einer Verbesserung der mikroklimatischen Verhältnisse. (siehe dazu Literatur: Mitteilungsblatt des Vereines für Ingenieurbiologie Nr. 2/98, Seite 6f, Schweiz CH-8810 Horgen).
Empfohlene Mindestdosierung für VIALIT-Viaflor:
Je Hektar Strohdecksaat sind 2500 kg Bitumenemulsion anzuwenden. Die etwa 60%ige Bitumenemulsion wird vor der Verarbeitung 1 : 1 mit Wasser verdünnt und versprüht. Das entspricht einer Dosierung der verdünnten Emulsion von 500 g Bitumenemulsion bzw. 150 g Bitumen pro Quadratmeter.