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Top-Asphaltqualität gemäß RVS 08.16.05.

Dünnschichtdecken - auch DDK Dünne Decke Kalt oder Mikrobelag genannt - stellen dichte, griffige, nicht zu Verformung neigende Deckschichten dar. Bestehend aus kornabgestuften Mineralstoffen, Bitumenemulsion, Hilfsstoffen und Wasser, werden sie mit dem DDK-Einbauzug kalt hergestellt und im Endlos-Gießverfahren verlegt.

 

Innovation mit Potenzial

  • Sanierung und Schutz von bestehenden Straßen durch tragfähige, nicht zu Verformung neigende Deckschichten
  • Verschleißfeste Beläge mit einem Minimum an Materialeinsatz
  • Individuelle Zusammensetzung des Mischgutes für jede Baustelle
  • Einsatz hochwertiger Baustoffe, wie polymermodifiziertes Bitumen und Hartsplitt
  • Minimaler Energieeinsatz
  • Verwendung ausschließlich recyclebarer Materialien
  • Keinerlei Emissionen bei Erzeugung und Einbau durch Kaltverarbeitung
  • Hohe Tagesleistungen, dadurch geringe Verkehrsbelastungen
  • Unabhängigkeit von Wetterverhältnissen und Transportweiten
  • Optimale Verzahnung mit der darunter liegenden Binderschicht; Anheben von Straßeneinbauten nicht erforderlich

Versiegelungen - Mikrobelag 0/2 (gemäß RVS 8S.06.21)

Versiegelungen werden auf standfesten Asphalttrag- oder Deckschichten aufgebracht, bei denen es zu Mastixverlust gekommen ist. Deckschichten, die durch den Einsatz zu harter Bitumen ausgemagert sind, können durch Versiegelungen ihre Stabilität über viele Jahre aufrecht erhalten.
Ausgemagerte Tragschichten können durch Versiegelungen vor dem Verlust ihrer Tragfähigkeit bewahrt bleiben. Im Rahmen der Versiegelung werden Schlämme so dünn aufgezogen, dass die Gesteinsspitzen innerhalb kürzester Zeit wieder durchgefahren werden und die Schlämme nur als Mörtel zwischen den Gesteinsspitzen verbleiben.

 

Deckschichten auf profilgerechten Straßen

Durch Aufbringen von Mikrobelag 0/4, 0/6 und 0/8 wird eine Verschleißschicht in dünnster Form aufgezogen, wobei auf Griffigkeit und Lärmminderung besonderer Wert gelegt wird.

 

Profil- und Deckschicht

In einem ersten Arbeitsgang werden Spurrinnen und Unebenheiten ausgeglichen, indem durch Aufbringen von Mikrobelag die Oberfläche nivelliert wird. Anschließend kann mit minimalem Materialeinsatz der Belag wieder plangezogen werden. Die erste Schicht Mikrobelag wird als spannungsabsorbierende Membran aufgeführt, die eventuell noch verbliebene Unebenheiten auffüllt. Als Abschluss wird entweder eine zweite Schicht Mikrobelag als Deckschicht oder eine Oberfläche aufgezogen.

 

Membran- und Deckschicht auf rissigen Asphaltflächen

Zu hartes Bitumen ruft in vielen Fällen auf standfesten Asphalttrag- und Deckschichten thermisch induzierte Rissbildung hervor. In diesem Fall wird die erste Mikrobelagsschicht als risse- und spannungsabsorbierende Membran konzipiert. Die erste Lage wird dabei extrem dünn, jedoch mit sehr hohem Bitumengehalt ausgeführt. Als zweite Lage kommt wieder Mikrobelag 0/6 bzw. 0/8 zum Einsatz.